Fotos von Sabrina Waldbauer
Eine Serie ist „… eine bestimmte Anzahl oder Reihe von gleichartigen, zueinander passenden Dingen, die zusammen ein Ganzes bilden“. Was Serien außerdem gemeinsam haben: Irgendwann enden sie. So auch beim letzten Heimspiel der Mostviertel Dukes, bei dem die Gladiators aus Ried am Danube Field zu Gast waren.
Die Defense der Dukes hatte in dieser Saison bislang keinen einzigen Touchdown zugelassen – doch diesmal war die Serie bereits im ersten Drive gerissen. Die Oberösterreicher arbeiteten sich mit ihrem starken Laufspiel Yard um Yard nach vorne und trugen den Ball schließlich in die Endzone der Mostviertler (0:6, PAT missed).
Die Antwort der Dukes ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Gleich im ersten offensiven Spielzug brach Benjamin Liedlbauer durch die Verteidigungsreihen der Gladiators und sprintete bis in die Endzone (7:6, PAT good).
Auch vor dem nächsten Score spielte die Defense der Dukes eine entscheidende Rolle: Jakob Seibezeder fing einen Pass der Rieder ab und retournierte die Interception bis tief in die Redzone der Gäste. Erneut benötigte die Offense der Mostviertler nur einen einzigen Spielzug, um Kapital daraus zu schlagen – diesmal sorgte Daniel Hummel per Lauf für den nächsten Touchdown (13:6, PAT missed).
In weiterer Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Offense der Dukes brachte sich durch mehrere Flags selbst unter Druck und verlor etwas den Rhythmus, während die Gladiators konsequent auf ihr starkes Laufspiel setzten. Den nächsten Touchdown erzielten die Gäste schließlich über ihr Passing Game: Nach einem langen Pass überbrückten sie beinahe das gesamte Feld und glichen wenig später per Touchdown-Pass aus (13:13, PAT good).
Ein starker Kickoff-Return von Benjamin Liedlbauer blieb kurz vor der Pause unbelohnt, da die Uhr bereits ausgelaufen war.
Nach einem kurzen Gewitterschauer während der Halbzeitpause ging es offensivstark weiter: Die Dukes gingen zunächst erneut in Führung (20:13, PAT good), ehe die Gladiators postwendend mit einem Kick-Return-Touchdown antworteten (20:20, PAT good).
In dieser Phase übernahm jedoch die Offense der Mostviertler endgültig die Kontrolle über das Spiel. Mit konsequentem Laufspiel ebneten die Dukes den Weg zu zwei weiteren Touchdowns: zunächst durch einen Lauf von Benjamin Liedlbauer (27:20, PAT missed), anschließend durch einen Pass auf Jakob Zeitlhofer (34:20, PAT good).
Auch wenn eine Serie gerissen ist, bleibt eine andere weiterhin bestehen: Die Mostviertel Dukes feiern im fünften Spiel der Division II den fünften Sieg und behaupten damit die Tabellenführung.
Kommende Woche wartet auswärts die Partie in Hohenems, bevor am 13. Juni das letzte reguläre Heimspiel gegen die Schwaz Hammers auf dem Programm steht.
Ein herzliches Dankeschön gilt Potzblitz Elektroservice für die Matchpatronanz sowie Aquamost für die Ballspende!


