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Dukes ziehen in der Hitzeschlacht gegen die Gladiators den Kürzeren

Fotos von Gerald Feilmayr

Bereits im Vorfeld war klar, dass die äußeren Bedingungen zur Herausforderung werden
würden: Bei Temperaturen von bis zu 39 °C traten die Mostviertel Dukes in Ried im Innkreis
zum letzten Spiel des AFL Division II -Grunddurchgangs 2026 an. Während die Dukes mit
einem Sieg ihre weiße Weste bewahren wollten – das Heimrecht für das Playoff-Halbfinale
hatten sie sich bereits vor zwei Wochen mit dem Erfolg gegen Hohenems gesichert –
kämpften die Gladiators noch um Platz zwei und damit um den Einzug ins Halbfinale.
Die Gäste aus dem Mostviertel erwischten den besseren Start. Nach einem langen, von
einem starken Laufspiel geprägten Drive brachte Daniel Engl die Dukes mit einem
Touchdown-Lauf in Führung (0:7, PAT gut). Die Antwort der Gladiators ließ jedoch nicht
lange auf sich warten: Mit einem Kick-Return-Touchdown glichen die Hausherren
postwendend zum 7:7 aus (PAT gut).
Erneut arbeiteten sich die Dukes mit einem langen Drive über das Feld. Zwar fehlten am
Ende wenige Yards bis zur Endzone, Matthias Geissberger sorgte jedoch mit einem
verwandelten Field Goal für die neuerliche Führung (7:10). Anschließend übernahm die
Offense der Gladiators das Kommando. Vor allem Julian Tiefenthaler war kaum zu stoppen
und führte sein Team Yard um Yard über das Feld, ehe er den ersten offensiven Touchdown
der Gastgeber erzielte (14:10, PAT gut).
Nachdem die Dukes-Offense diesmal ohne Punkte blieb, hielt die Defense die Rieder
zunächst erfolgreich auf. Kurz darauf nahm das Spiel jedoch eine unglückliche Wendung: Ein
Punt der Gladiators sprang nach dem Aufprall vom Helm eines Dukes-Spielers direkt in die
Hände der Gastgeber, die den Ball sichern konnten. Zwar provozierten die Mostviertler in der
Red Zone einen Fumble, dieser wurde jedoch von den Gladiators selbst in der Endzone zum
Touchdown gesichert (21:10, PAT gut).
Das Pech setzte sich wenig später fort. Ein Pass der Dukes wurde abgefangen und von den
Gladiators zum Pick-Six retourniert (28:10, PAT gut). Kurz vor der Halbzeit gelang den
Gästen immerhin noch ein weiteres Field Goal, sodass es mit einem 28:13-Rückstand in die
Pause ging.
Die zweite Halbzeit begann vielversprechend für die Dukes. Mit einem souveränen Drive
verkürzten sie durch den zweiten Touchdown-Lauf von Daniel Engl. Die anschließende Two-
Point-Conversion, erfolgreich abgeschlossen von Manuel Vielhaber, brachte die Mostviertler
wieder auf 28:21 heran.
Die Gladiators blieben jedoch ihrer Linie treu und kontrollierten das Spiel weiterhin mit einem
starken Laufspiel. Erneut war es Julian Tiefenthaler, der den Ball in die Endzone trug und
den Vorsprung wieder auf zwei Touchdowns erhöhte (35:21, PAT gut). Im Schlussviertel
bauten die Gastgeber ihre Führung per Field Goal auf 38:21 aus.
Die Dukes gaben sich jedoch nicht auf. Daniel Hummel sorgte mit einem Rushing
Touchdown noch einmal für Hoffnung, die anschließende Two-Point-Conversion blieb
allerdings erfolglos (38:27). Dabei blieb es schließlich auch.
Vor dem Playoff-Halbfinale bleibt den Mostviertlern nun wenig Zeit, die Niederlage
aufzuarbeiten und die entscheidenden Lehren daraus zu ziehen. Bereits am kommenden
Sonntag wartet am Danube Field das Heim-Halbfinale gegen die Grizzlies aus Stockerau.